Heidi Tschank
Erwählter Fels
Arbeiten von 2005 - 2011
Hier im Stillen gedachte der Liebende
seiner Geliebten;
Heiter sprach er zu mir: werd mir Zeuge,
du Stein!
Doch erhebe dich nicht, du hast noch
viele Gesellen;
Jedem Fels der Flur, die mich, den
Glücklichen, nährt,
Jedem Baume des Waldes um den ich
wandernd mich schlinge:
Denkmal bleibe des Glücks! ruf ich ihm
weihend und froh.
Doch die Stimme verleih ich nur dir,
wie unter der Menge
Einen die Muse sich wählt, freundlich
die Lippen ihm küsst.
Das Haus Max Winter
Beiträge zur Entstehung eines Sozial betreuten Wohnhauses
"Eine starke Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, wie sehr sie sich der Schwächeren annimmt. Die Menschen vom Rand in die Mitte zu holen, bedeutet bessere Aussichten für alle."
Mag.a Sonja Wehsely
Stadträtin für Gesundheit und Soziales
Georg Lebzelter "Strichlagen und Fertigteile"
Georg Lebzelter begann 2006 kleine, verschieden tief geätzte flächige und farbig druckende Aquatinta-Platten zu den großformatigen Blätter der "Fertigteilserien" zu kombinieren. in den "Strichlagen" verwendet er Platten mit radierten oder gestochenen Linien, die er in schwarz druckt. in beiden Verfahren, den farbigen Aquatintaflächen und den schwarzen Strichen, entstehen Bilder voller Dynamik, Raumtiefe, Spannung und Harmonie.
Franziska Maderthaner "Geschüttelt, gerührt"
In Anlehnung an James Bonds legendäre Wodka-Martini Bestellung serviert die „Agentin“ Franziska Maderthaner kunstnomadische „Action“ vor exklusiven intergründen und ständig wechselnden Referenzräumen. Sie selbstbezeichnet ihre Rolle dabei als völlig ungerührt. „Wenn es mir gelingt, beziehe ich am liebsten eine Position vonder aus ich Alltagswahrnehmung und Kunstempfinden gleichzeitig mit unterschiedlichsten Phänomenen der Kunstin einen für mich als Malerin spannenden Bezug bringen kann.“
Heinrich Tahedl (1907–1985)
Nach dem Krieg ist Heinrich Tahedl (1907–1985) als Gestalter von
Glasgemälden, Mosaiken und Wandbildern für mehr als 100
Gebäude, vor allem für kirchliche Bauten, hervorgetreten. Viel
weniger bekannt sind seine farbintensiven, oft zeichenhaft-ab-
strakten Gemälde, die ab den 60er-Jahren einen wichtigen Beitrag
zur ungegenständlichen Malerei in Österreich darstellen.
Zu Lebzeiten des Künstlers wurden diese Arbeiten ein einziges Mal,
1982 auf der Schallaburg, gezeigt.
Anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Tahedl widmet das
NÖ Dokumentationszentrum dem Künstler eine umfassende Aus-
stellung seiner Gemälde und Zeichnungen. Die Leihgaben stammen
zum überwiegenden Teil aus Privatbesitz. Mit dieser Präsentation
und einem dazu erscheinenden Katalog soll der hohe Rang dieses
Künstlers, der Zeit seines Lebens eng mit Niederösterreich
verbunden war, wieder ins Bewusstsein gerufen werden.
Wolfgang Hilger








